Paul Romer: Objekte und Ideen (IH)

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Paul Romer: Using ideas and producing ideas. in: The strategic management of intellectual capital (ed.David A. Klein) S. 211ff


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Es geht um den Stellenwert von Ideen im wirtschaftlichen Zusammenhang. Darauf kann man defensiv reagieren: Ideen sind nicht käuflich. Das ist die Schutzbehauptung mancher Kulturwissenschaftlerinnen (m/w). Umgekehrt: Welche Folgen hat es für die ökonomische Theorie, wenn die Eigenart von Ideen mit einbezogen wird?


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"opportunity costs" (Opportunitätskosten): "Kosten, die ein Wirtschaftssubjekt tragen muss, da es eine Alternative wählt und damit auf eine andere verzichtet." [1]. Zusätzliche Ideen kosten nichts.

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Hier tritt ein bekanntes Verhältnis auf: zwischen Idealität und Materialität. Der Plan eines Programms und seine Implementierung. Es ist klar, dass man in einer Landkarte nicht spazierengehen kann. Weniger deutlich ist das Verhältnis zwischen einem Programmdesign und einer ausführbaren Datei.

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Materialität: die Maschine; Arbeitskraft: die Benutzerin; Technologie: Gedanken, die in dieses Verhältnis eingebaut sind. Die dieses Verhältnis bestimmen.



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Nicht rivalisierende Güter stehen quer zur Logik der volkswirtschaftlichen Argumente für Privateigentum. Romer formuliert den Widerspruch kurz und bündig. Ein überzeugendes Beispiel, das er mehrfach anführt, ist die WHO-Trinklösung (orale Rehydration)


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