Kommentare - MuD09 - Gruppe4 - 25.11.

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Version vom 29. November 2009, 14:53 Uhr von Weronika maczynska (Diskussion | Beiträge)
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Weronika Maczynska: Dass das Lesen nicht so selbstverständlich scheint, wie wir es angenommen haben, mussten wir spätestens in dieser RVO feststellen. Wie viele wichtige Faktoren eine Rolle spielen, nämlich unter anderem das philologische und dann schließlich das philosophische Verständnis für Texte die uns die Perspektive des Autors finden bzw. erfinden lassen, sind nur schwer zusammenzufassen. Was mir besonders gut gefallen hat, war Kants Aussage zu verschiedenen Begriffen in der Philosophie, dass es keine Definitionen sondern nur Worterläuterung gäbe.Aufgrund dieser Sichtweise, müssen wir uns mit der Terminologie der einzelnen Autoren auseinandersetzen und sind erst dann in der Lage einen Text verstehen zu können, und zwar nicht nur die Sprache sondern einen Zusammenhang des Ganzen. Kants Aussage stützt sich auf Christian Wolff, der meinte, wir sollten ein Werk als ein System betrachten, damit wir genauer hinsehen und die intrinsischen Zusammenhänge aufdecken, was auch die Aufgabe der Philosophie sei.


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