Kategorie:IK Methoden und Disziplinen der Philosophie, WS 2008

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Zur Ringvorlesung von Herrn Prof. Rhemann vom 11.12. d. J.,in welchem es vor allem um den Menschenbegriff ging und was es bedeutet "Mensch zu sein" möchte ich kurz zusammenfassen: Mensch sein bedeutet in einem Prozess des Werdens zu stehen und informationsverarbeitend zu sein. Daher sind wir auf lebenslanges Lernen angewiesen (von der Geburt bis zum Tode). Wir sind zentrisch organisiert, d. h. wir haben ein inneres Zentrum, können dieses jedoch verlassen (über uns selbst nachdenken und daher aus uns selbst heraustreten), sind daher Exzentriker.

Interessant war die Frage ab wann ein menschliches Gehirn ausgebildet sei. nach heutigem Stand der Wissenscahft wird behauptet ab der 12. Schwangerschaftswoche (hier beginnt die Ausbildung der neuronalen Struktur). Ein Empryo reagiert ab diesem Zeitpunkt auf Wärmeimpulse, Musik, etc. Der Dominanzwechsel zwischen den Genen und dem Gehirn vollzieht sich durch Interaktion mit der Bezugsperson (Mutter). Nach der Geburt ist das Kleinkind sensomotorisch unterwegs und lernt erst mit Hilfe der Bezugsperson sich zu positionieren (ein Kind kann sich ohne soziale Interaktion nicht entwickeln), sich in Gegenlage bringen. Ich konnte beobachten, dass ein Bay sehr schnell lernt seine Wünsche zu artikulieren. Mütter, die auf jeden Laut ihres Kindes zur Wiege stürzen und dieses tröstend in den Arm nehmen werden bald die Erfahrung machen, dass das Baby sofort reagiert und die Mutter keine Nacht mehr durchschlafen läßt.

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