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Version vom 1. Juni 2006, 11:37 Uhr von Volker (Diskussion | Beiträge) (+ Beitrag Schülerin BG Zehnergasse)
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An folgenden Schulen wurde die Betaversion des Lernmoduls getestet

  • Wirtschaftskundliches Gymnasium "Maria Regina", 1190 Wien, Hofzeile 22 (http://www.maria-regina.at/ahs/ah_index.htm), 7. Klasse Informatik (2 Einzelstunden, April 2005)
  • Bundesrealgymnasium Wien XIX, Krottenbachstraße 11-13 (http://www.brg19.at/~wwwadmin/html/), 8. Klasse Informatik (1 Doppelstunde, April 2005)
  • wie oben, 8. Klasse Philosophischer Einführungsunterricht
  • Bundesrealgymnasium Zehnergasse, A-2700 Wr. Neustadt, (Schülerin neusprachlicher Klasse)

Stellungnahmen der Lehrer

  • Vorläufig habe ich Ihre Seiten zum Thema Open Source nur selbst angeschaut. Inhaltlich finde ich den Kurs ganz hervorragend! Er ist gut verständlich, gut aufbereitet, übersichtlich und sachlich fundiert. Inhaltlich also wie gesagt ganz großartig!!! Allerdings bin ich der Meinung: Das wäre ein sehr gutes Buch! Nicht ein Onlinekurs! Man kann es natürlich schon ins Internet stellen, aber es ist dann so, wie wenn ich ein Buch ins Internet stellen würde. Als Unterrichtssoftware ist es in meinen Augen nicht wirklich gut geeignet. Da müsste es ständig Zwischenfragen geben, die Schüler/innen müssten ständig zu Aktivitäten angeregt werden. Man müsste immer wieder gezwungen sein etwas anzuklicken, etwas einzugeben (z.B. eine Antwort) oder sonst irgendetwas zu tun. Nur extrem fleißige und interessierte Schüler/innen werden die Seiten dieses Onlinekurses wirklich lesen und wirklich davon profitieren (glaube ich).
  • Ich hatte schon den Eindruck, dass sich die Schülerinnen vom vielen Text sozusagen ein bisschen erdrückt fühlten. Vielleicht wäre es günstig immer ein Feld mit den allerwichtigsten Informationen zu machen und für jene Schüler die interessiert sind könnte man dann einen Link machen zu einer weiteren Seite, die ausführlichere Informationen bringt.
  • (Das Lernobjekt) ist sehr interessant, eine Doppelstunde ist aber sicher zu knapp (Lesefähigkeit und Konzentrationsfähigkeit sollte man auch bei Oberstufenschülern nicht überschätzen!), auch sollte man vor- und nachbesprechen können, was sich in einer Doppelstunde nicht ausgeht. Nicht jeder Schüler sitzt in seiner Freizeit 'immer am PC' und wenn doch, nützt nicht jeder den PC zu Informationsbeschaffung (z.B. über wikipedia) oder Verbreitung (GNU, websites, open source - Programmierbeiträge...) sondern oft nur für Spiele, download von Musik und Videosequenzen... Aufbereitung (gut verständlich), aber könnte attraktiver gemacht werden, (...)(v)ielleicht mit Fragen und online - Überprüfungsmöglichkeit der Antworten; mehr hyperlinks zu Seiten mit typischen open - source - Inhalten; an Diskussionsplattformen, Foren usw. teilzunehmen ist vielleicht ein bisschen Scheu bei den meisten Schülern vorhanden; vielleicht einfach gelegentliche links einbauen, um den Schülern Gelegenheit zu geben zu einem Teilthema Meinungen, Erfahrungen... anzugeben
  • Sehr interessant, allerdings hatten manche Schüler in PE Schwierigkeiten auf der Startseite den richtigen link zu finden... ' Vielleicht wäre es ideal für einen fächerübergreifenden Unterricht in Inf und PE um sowohl gesellschaftliche als auch fachliche Aspekte entsprechend akzentuieren zu können.

Stellungnahmen von Schülern

  • Ich finde Ihre ausführlichen Erklärungen sehr interessant und informativ. Auch die verschiedenen Bilder sind gut gewählt .Die Seite ist gut gegliedert und man findet schnell das, was man gerade sucht. Was ich sehr gut finde ist, dass es zum Schluss eine Zusammenfassung gibt, und wenn man sich nur oberflächlich informieren will, genügt diese vollkommen. Trotzdem ist manches durch die verschiedenen Fachbegriffe ein wenig verwirrend und unverständlich.
  • Die Site ist zwar sehr informativ, jedoch denke ich dass die Site für einen Jugendlichen nicht besonders gut aufgebaut ist. Das Layout ist sehr langweilig aufgebaut. Ich finde man sollte die Website mit Fotos aufbereiten, und die vielen Fachvokabel zum Teil weglassen. Doch allem in allem ist der Inhalt sicher für interessierte sehr interessant. Man lernt neues über den Begriff ,,Open Culture“, von dem man zuvor nichts wusste.
  • Meiner Meinung nach ist die Homepage nicht für Schüler unseres Alters geeignet. Wenn sich jem. Für „open Culture“ interessiert ist die Seite gut gestaltet und enthält auch viel Information. Aber wenn jem. Sich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt hat kommt einem zu viel Information auf einmal entgegen! Das Layout der Seite ist jedoch gut gestaltet und sehr übersichtlich.
  • Die Seite ist sehr interessant und gut aufgebaut, jedoch finde ich sollte man ein paar Fotos hinzufügen. Die Seite beinhaltet zu viel Text und viele Fachbegriffe, diese Begriffe sollte man weglassen oder durch leichtere ersetzten. Ich finde die Seite beinhaltet zu viel Text. Man kennt sich jedoch gut aus und erfährt einiges über „Open Culture“.
  • Ich finde die Seite ist sehr gut gestaltet, doch beim Menü und Inhaltsverzeichnis kennt man sich nicht so gut aus. Ich kannte „Open culture“ nicht und fand dieses Thema interessant. Offen zugreifbare Seiten mit ausführlichen Informationen sollte es viel mehr geben. Meist haben auch diese Seiten viel mehrere Besucher. Ich finde jedoch auch, dass zuviel Text pro Seite ist und die Überschriften zu klein sind.
  • Ich persönlich finde, dass die Site gut aufgebaut ist, nur sollte man sie noch übersichtlicher gestalten. Aber ich glaube nicht dass diese Site gut für den Unterricht ist, da sie zu ausführlich ist, und zu schnell uninteressant wird. Das Thema ist eigentlich interessant, nur war es für mich schwer den Überblick zu behalten.
  • In ihren Seiten wird man von Texten förmlich erdrückt. Ich finde man sollte mehr Bilder einfügen. Der Geschichteteil ist etwas zu kurz geraten. Abgesehen von den wenigen Bildern und dem wenigen Geschichtetext sind Ihre Seiten ganz ok.
  • Ich finde die Seite recht gut strukturiert aber für Schüler könnte sie ziemlich schnell langweilig werden. Leider ist es auch nicht so leicht sich öfters einzuloggen, weil man es öfters versuchen muss bis es funktioniert. Ich finde es gut, dass es ein paar fotos gibt, glaube aber, dass man die Seite mit ein bisschen mehr photos anschaulicher gestalten könnte.
  • Meiner Meinung nach ist die Seite vom Layout sehr gut gemacht. Besonders gut finde ich dass es sehr viele Sprachen zur Auswahl gibt. Die Seite ist gut gestaltet und man findet sich auch gut zurecht. Man kann viel über Open Culture lernen da sie sehr viel Information enthält, trotzdem finde ich dass die Seite nicht sehr für Schüler geeignet ist.
  • Open culture scheint eine sehr informative Seite zu sein….enthält sehr viel kompakten text der aber sehr unübersichtlich gegliedert ist…es ist zuviel Information auf einmal..(das Gehirn kann sich nur ca 250 Worte bzw. Sätze merken….pro stunde…also folglich ist zuviel Information auf einmalnicht geeignet…). Die Texte sind grammatikalisch und vom Ausdruck sehr gut geschrieben jedoch ist gerade diese Art Information zu vermitteln für die jüngere Generation nicht sehr geeignet.. wir glauben es wäre leichter verständlich, wenn eine etwas übersichtliche Seite und weniger text auf einer Seite wären …außerdem würden wir uns über ein etwas farbenfroheres Layout sehr freuen…
  • „[Z]u beginn, muss ich zugeben, hab ich zwar nicht ganz verstanden, worum es geht, aber mit der zeit wurde es dann klar. die einteilung der kapitel ist einsichtig und leicht zu verstehen, auch wenn ich mir ehrlich gesagt ab und zu schwer getan habe, dem inhalt zu folgen. aber wenn man konzentriert nacliest ist auch das kein problem. besonders gut hat mir das wikipedia-kapitel gefallen, denn die zahlen und statistiken sind in diesem fall sehr interessant (zb hab ich nicht gewusst, dass wiki erst seit 2001 existiert). [...]

die beispiele mit okto und (wie gesagt) wikipedia machten es mir leichter, zu verstehen, was open culture eigentlich bedeutet, denn "die rechtliche frage" hat mir in dieser hinsicht eher wenig geholfen. auch eine sehr ansprechende veranschaulichung vom begriff "frei" findet sich im kapitel "kritik" bzw "definition": "Wie bereits im Kapitel "Definition" erwähnt, kommt das Ziel, Produkte kostenlos, also "frei im Sinne von Freibier" anzubieten, aus der Free Software Bewegung, der radikalen Form von Open Culture." [...] den kurs kann jederman verstehen, der ihn verstehen will bzw soll, denn wenn man ein bisschen konzentriert bei der sache ist, sollte das kein problem darstellen - meiner meinung nach. auch wenn es absolut nicht zu meinen top ten gebieten gehört, weiß ich jetzt einiges über Open Culture, wikipedia, okto usw. also, ich denke, der text ist gut gelungen, man kann ihn nicht im vorbeigehen lesen, was (nehm ich an) absicht ist.“

Feedback von einem nicht involvierten Angehörigen des Instituts

  • Kritik haette zu den einzelnen Punkten und nicht auf eigene Seite gehoert, so ist es quasi eine Kritik an den vorangehenden Artikeln (und nicht an Open Culture). Kritik sollte klar "pro" und "con" abwaegen sollen. Evtl. als "Offene Fragen". Open Source ist kein Hobby. IBM Strategie ist kein neues Geschaeftsmodell.
  • 2 Seiten enthalten nur Beispiele (insb. Interview), es fehlt die Theorie.
  • Motivation, sich zu beteiligen, kommt nur im Interview und in der Kritik vor.
  • Brueche zwischen legerer Einleitung (open what?), 2 straighten Theoriemodulen, dem Beispiel WIKIPEDIA, besonders auffalnd zum Beitrag ueber Okto samt Interview (der eigentlich aus zwei Teilen besteht), und der unvermutet abgesetzten Kritik (die auch Wiederholung enthaelt, aber durch ihre Abgesetztheit und durch ihre "Friss oder stirb" Position am Ende zu negativ wirkt. Es fehlen Antwortvorschlaege.
  • Ist fuer eine Stunde - vor allem bei Schuelern - zu viel.
  • Es fehlen zu Open Content Hinweise zB auf PodCast

--Hofbauerr 22:41, 16. Mai 2006 (CEST)