Diskussion:Open Culture - Ökonomische Aspekte: Unterschied zwischen den Versionen

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Ich finde den Text gut für den Anfang des Abschnittes. Vielleicht sollten wir ihn noch etwas kürzen! --[[Benutzer:Daniel|Daniel]] 13:48, 23. Mai 2006 (CEST)
 
Ich finde den Text gut für den Anfang des Abschnittes. Vielleicht sollten wir ihn noch etwas kürzen! --[[Benutzer:Daniel|Daniel]] 13:48, 23. Mai 2006 (CEST)
 
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lg [[Benutzer:Spitzl|Spitzl]]

Version vom 25. Mai 2006, 22:51 Uhr

Motivation der Open Culture Teilnehmer

Es folgt ein Auszug aus meiner Seminararbeit betreffend die Motivation der Teilnehmer an Open Culture:
"Warum Menschen unbezahlte Arbeit leisten hat viele, oft individuell geprägte Gründe. Tatsächlich sind diese jedoch entweder sozialer oder ideologischer Natur. Im Falle der Freien Software Produktion identifiziert Bauer (2002) vier Hauptmotivationen. (1) Die Herausforderung ein oftmals technisch schwieriges Problem zu lösen, verbunden mit der Begeisterung der Lösung des Problems gemeinsam mit anderen in einer Gruppe näher zu kommen. (2) Prestige und Anerkennung von der Umwelt. Beide steigen mit dem öffentlichen Interesse und der technischen Schwierigkeit des Projekts. Die Anerkennung erfolgt durch das Urteil anderer Projektmitglieder. (3) Selbstverwirklichung und Lernen erlaubt es den Menschen jenseits hierarchischer Strukturen eigene Ideen umzusetzen und sich weiterzuentwickeln. (4) Persönliche Überzeugung und der Idealismus etwas verändern zu wollen, bzw. eine Vision in die Tat umzusetzen. Richard M. Stallman z.B. war vom Geist geprägt eine offene Zusammenarbeit und den freien Austausch von Informationen zum Wohle der Gemeinschaft zu bewahren. Empirische Ergebnisse über das Engagement von Mitarbeitern Freier Software Projekte liefern ähnliche Erklärungsmuster (vgl. Holtgrewe 2005). Mit Blick auf die Auswertungen zahlreicher Umfragen läst sich die Motivation zur unbezahlten Arbeit vorwiegend auf intrinsische Gründe zurückführen. Zwischen der Hälfte (Ghosh u.a. 2002) und 80% (Robles u.a. 2001) der Befragten leisten die Arbeit ohne Lohn. 29% der Teilnehmer arbeiten zum Spaß (learning and fun), für weitere 27% ist es ein Hobby. Den Beruf führen 25% als Grund für die Projektbeteiligung an. Ebenso viele nennen dafür das positive Gemeinschaftsgefühl. (Lakhani et al. 2002) Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Menschen durchaus bereit sind sich unentgeltlich zu engagieren. Wichtig scheint in diesem Zusammenhang jedoch, dass das Ergebnis der erbrachten Leistung in der Tat einer breiten Öffentlichkeit, und damit auch den unentgeltlich arbeitenden Produzenten frei zur Verfügung steht und diesen nützt. Dabei kommt der rechtlichen Absicherung des freien Zugangs durch GPL eine entscheidende Bedeutung zu. Durch die Rechte, die sie den Nutzern zukommen lässt, stimuliert sie eine sich im Internet vielfach selbstorganisierende, wertfreie, und zu großen Teilen auf Selbstentfaltung basierende Produktionsweise (Bauer 2001). Doch auch durch die Erwartung, dass das Ergebnis der Tätigkeit zukünftig frei verfügbar ist und damit eine Alternative gegenüber kommerziellen Wissensprodukten darstellt, bewegt Menschen sich an solchen Projekten zu beteiligen." [1]

Ich wollte das nurmal zur Verfügung stellen. Es steht zur Diskussion ob wir das in unser Lernmodul einbauchen wollen, und wenn ja wo. lg Spitzl 15:40, 18. Mai 2006 (CEST)

Ich finde den Text gut für den Anfang des Abschnittes. Vielleicht sollten wir ihn noch etwas kürzen! --Daniel 13:48, 23. Mai 2006 (CEST)

Inhalt des Kapitels

Die Motivation spielt eine große Rolle, daher habe ich schon einmal die Überschrift eingefügt. Was soll dieses Kapitel noch enthalten? Vielleicht gibt es auch schon weitere Textfragmente, die wir hier verarbeiten könnten. Falls ja, bitte einfach hinzufügen. lg Spitzl