Diskussion:15. März 2012

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Link zum Mitschnitt dieser Vorlesung: http://audiothek.philo.at/media/03-tiefenpsychologie-ii --A1001199 09:22, 29. Mär. 2012 (CEST)

[Das hat überhaupt nichts mit den aktuellen Themen d VO zu tun, passt aber vlt in den 'Rahmen'. Habe heute einen Link erhalten, mit 'Werbung' für T-Shirts von den Grünen "grünzeux": Hintergrund: diese Shirts wurden von "den Bundesgrünen am Frauentag im Parlament getragen", diese Shirts tragen den Slogan "mehr Chefinnen" . Fand das irgendwie interessant, welche Forderung hier wie formuliert ist im Gegensatz zu Forderungen nach beipsielsweise 'mehr Polizeipräsenz', oder die Forderungen nach den 'alten Werten', angesichts der angeblich werte-zerfallenden Gesellschaft. Wie lässt sich das 'lesen' mit Strukturen wie Gesetz - d - Mutter und Gesetz d Vaters usw usf. --CoS 11:28, 16. Mär. 2012 (CET)]


Bin während des durchgehens der Texte zum Spiegelstadium zum Seminar 11 gekommen, da ich dachte, es wäre sinnvoll, die ganze Sache mit Blick etc mehr zu begreifen und da kam es dann quasi dazu:

Se XI,KapVI

Auge_____Blick

Sehfeld – auf dem sich der Trieb manifestiert. Kam dann zum Augenblick. Bedeutet ein Moment, eine kurze Dauer, im Mittelhochdeutschen hieß es scheinbar mal etwas wie "ein schneller Blick", jedenfalls kam ich dann zu der Verbindung der zwei Begriffe, dem n: das n wäre vielleicht so zu denken, wie das s, welches Wörter, zwei Dinge (übrigens interessant vlt noch: rebus=Ding) scheinbar verbindet, dar-stellen soll? und im Grunde wäre dieses s zwischen den zwei Begriffen nicht notwendig. Ich hab vergessen, in welchem Seminar es sich kurz darum dreht. Ein Phänomen der deutschen Sprache, wie Gebirgszug, Gebirgzug wäre im Grunde ebenso verständlich, sagt dasselbe. Sagt aber niemand, vielleicht würden einige einwenden, es klinge komisch ohne s?


Außerdem kriege ich die Kurven nicht zwischen Funktion des Flecks und des Blicks und Konstitution von Welt im Sehfeld, ...sie regieren „dieses Feld im Innersten“, entzieht sich „jener Art Sehen, das sich selbst genügt, indem es sich als Bewußtsein imaginiert“ → sich sich sehen sehend als Eskamotage (Taschenspielertrick, Zauberkunststück und escamoter: etw. verschwinden lassen, beseitigen, stibitzen) → Eine „Umgehung der Funktion des Blicks“. (Und der Fleck in seiner Funktion, daß „vor dem Gesehenen ein Zu-sehen-Gegebenes existiert“)

Und weiters dann von dieser Umgehung der Funktion des Blicks zur Funktion des Blicks über die (?) „für das Subjekt besonders befriedigender Ordnung“, dem Narzißmus. Dessen „wesentliche Struktur“ ist der „Zusammenhang mit dem Spiegelbild,..also dem, was hieraus an Befriedigung, an Wohlbefinden strömt, und wo das Subjekt sich in so tiefgreifendem Verkennen bestätigt sieht,... können wir da nicht fassen, was umgangen wird - die Funktion des Blicks“ In der Umgehung liegt (im immer schon angeblickt sein – speculum mundi ?) die Funktion quasi? Das sich sehen im Spiegelbild ist eine Umgehung, eigentlich. Ad hoc würde man ja sagen, man sieht sich. Allein der Moment des Spiegelverkehrten zeige ja, dass man sich irgendwie doch nicht sieht. Und die Aussage, das man sich im Spiegel beispielsweise sieht, wäre das "was sich als Bewusstsein imaginiert".

Folgendes als 'Brücke' vlt dann zum Spiegelstadium. Da gibt es dieses Beispiel mit dem Kind, dem kleinen Hans(?), der das 'Fort-Da' Spiel spielt und das setzt sich sozusagen vor dem Spiegel fort: Es bückt sich unter den Spiegelrand, sagt ooo ~ Fort und dieses Fort wäre das Fort im Spiegelbild, wäre wiederum die Anwesenheit des je (glaube, dass ist von Widmer - Erläuterungen zu Seminar X, wobei ich die Stelle im Se10 noch nicht 'erreicht' hab, daher nur so ein 'Fetzenzitat'). --CoS 21:22, 17. Mär. 2012 (CET)