Benutzer Diskussion:Jakub Jirovec/MuD09: Unterschied zwischen den Versionen

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Ich muss sagen, dass ich die Verortung des Willens nicht verstehe. Dass er das Handlungsprinzip letztlich ist, ist klar. Aber wieso steht er sozusagen als Gipfel der "Pyramide"? Er wird ja von der Sinnlichkeit und von den Ideologien immer wieder beeinflusst. Manchmal sogar unbewusst, also ohne (größere) Reflexion. Das Problem der Freiheit und der Begrenzung meines Willens durch den Willen eines anderen Menschen hat Prof. Gotz nur angesprochen, aber auch damit ist klar, dass der Wille ''allein'' nicht das absolute Handlungsprinzip praktisch sein könnte.
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--[[Benutzer:Jakub Jirovec|Jakub Jirovec]] 20:31, 27. Okt. 2009 (UTC)

Version vom 27. Oktober 2009, 20:31 Uhr

"Bildung für alle. Und zwar umsonst!" Ein bisschen doppeldeutig: "kostenlos" gerne, "vergeblich" bitte nicht! --Paul Wedrich 18:02, 22. Okt. 2009 (UTC)

Bitte bedenke, dass auch "kostenlos" eine gewisse Irreführung mit sich bringen kann. Oft wird damit suggeriert, dass etwas gratis ist ohne dabei etwas zu kosten. Um bei einem aktuelllen Beispiel zu bleiben: Bildung soll ohne Gebühren für Studierende zugänglich sein. Kosten verursacht sie aber trotzdem, die Frage ist nur, wer sie übernimmt. --B Praher 18:12, 26. Okt. 2009 (UTC)


Einige Überlegungen zu Gerhard Gotz

Gotz zeichnet eine Linie zwischen folgenden Instanzen: ein wahrnehmendes Ich, ein wissendes Ich, eine Gemeinschaft, die Erfahrungswissenschaft, die Erkenntnis der Welt, die objektive Erkenntnis der Wirklichkeit, das Handeln. Das sind alles Pauschalbegriffe und auch ihr Verhältnis zueinander ist nicht ausgeführt.

Eine weitere Linie: Tiere - Überlebensstrategien - Reflexion - Handlungsmöglichkeiten - Zwecksetzungen. "Erst wenn wir einen eindeutig wirklichen Handlungsgrund finden, sind wir imstande, von den Möglichkeiten in wirkliches Handeln überzugehen." Was heißt hier "eindeutig" und "wirklich"? "Handeln" ist auch ein Pauschalbegriff. Wieviele Arten von "Handeln" finden sich im Audimax?

"Letztlich hat der Egoismus auch einen logischen Widerspruch in sich: kann ein höchstes Gut (im Fall der Egoisten eigene Lust) ein vergänglicher, endlicher Gegenstand – der Leib – sein?" Ein logischer Widerspruch hat die Form "p und nicht-p". Warum kann etwas Vergängliches nicht Gegenstand höchster Lust sein? Wie kann etwas anderes' als Vergängliches lustvoll sein?

"Das eigentliche Handlungsprinzip ist der Wille – er entscheidet über alle unsere Tätigkeiten und lenkt (und zugleich respektiert) auch unsere Reflexion." Wo finde ich diesen einflussreichen Akteur - den Willen? Er wird als wirklich mächtig beschrieben. Es scheint sich nicht um eine einfache menschliche Fähigkeit, sondern um ein philosophisches Prinzip zu handeln.

--anna 15:42, 26. Okt. 2009 (UTC)

Ich muss sagen, dass ich die Verortung des Willens nicht verstehe. Dass er das Handlungsprinzip letztlich ist, ist klar. Aber wieso steht er sozusagen als Gipfel der "Pyramide"? Er wird ja von der Sinnlichkeit und von den Ideologien immer wieder beeinflusst. Manchmal sogar unbewusst, also ohne (größere) Reflexion. Das Problem der Freiheit und der Begrenzung meines Willens durch den Willen eines anderen Menschen hat Prof. Gotz nur angesprochen, aber auch damit ist klar, dass der Wille allein nicht das absolute Handlungsprinzip praktisch sein könnte.

--Jakub Jirovec 20:31, 27. Okt. 2009 (UTC)