Benutzer:Luong: Unterschied zwischen den Versionen

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Sonst würde ich das Bezugsfeld gern noch mit etwas Poesie von Alexander Timoshenko beenden, da seine Gedanken zur Sprache so elegant formuliert wurden, dass er damit schon fast die Logik selbst beschreiben könnte :
 
Sonst würde ich das Bezugsfeld gern noch mit etwas Poesie von Alexander Timoshenko beenden, da seine Gedanken zur Sprache so elegant formuliert wurden, dass er damit schon fast die Logik selbst beschreiben könnte :
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alle Anschauung schließt mit dem Gefühl _ wie wunderbar du bist.''
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--[[Benutzer:Luong|Luong]] 15:21, 14. Jan. 2010 (UTC)
 
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Aktuelle Version vom 14. Januar 2010, 15:22 Uhr

Hier folgt nun die Fortsetzung der vorlaeufigen Bezugsfelder:

Paul spricht deduktive und induktive Beweise an, hierzu finde ich die Folien von Martin Kusch Veranstalung "Einfuehrung in die Wissenschaftsphilosophie" hilfsreich, vor allem empfehle ich die Folien 2, da diese implizit auf Induktionsprobleme hinweisen:

http://homepage.univie.ac.at/martin.kusch/

Weitere Links zu Induktion und Deduktion:

http://www.philolex.de/indudedu.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Deduktion

http://philosophie.suite101.de/article.cfm/induktion_und_deduktion_was_ist_das

Links zu Anselm von Canterbury:

http://www.abcphil.de/html/anselm_v_canterbury.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Anselm_of_Canterbury

http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis

Texte von Anselm von Canterbury:

http://www3.ub.uni-freiburg.de/index.php?id=3034


Ein lustiger Literaturhinweis wäre (zum Einstieg in die Logik generell): Horst Wessel mit "Logik und Philosophie" aus dem Logos Verlag, 1999 (Logische Philosophie; Bd. 4)

Sonst würde ich das Bezugsfeld gern noch mit etwas Poesie von Alexander Timoshenko beenden, da seine Gedanken zur Sprache so elegant formuliert wurden, dass er damit schon fast die Logik selbst beschreiben könnte :

An die Sprache

Ach, du bist es; setz dich neben mich _ im Satelliten Poesie verlassen wir die Erdumlaufbahn! Ja, ich dachte heute mehrmals in Farben. Ich lag so tief in Lust zwischen... seitenweise Buchstabensalat, Handschriften vergeudeter Zeit. Sind nicht Gedanken an den Füßen der Sterne auch mit in der Schwingung, die die Dinge redend macht? Sprich mit mir, kleiner Mann im Mond, oder jeder dem ich im Spiegel Böses wollte, als er sich als Junge ohne Ziel preisgab. Ich bin ein Krug, so leer, ein Kosmos wüst, nur manchmal, viel zu selten, zieht ein Komet mit roten Lippen durch meine Schwerelosigkeit. Im Schweif ein Schrei, der mich erinnert an die Erde, Mutter, Begierde um einen Fehler, die dem Willen Erziehung nimmt, in Hingabe zu glühen lehrt. & magst du mich immer noch berühren? Sind wir zu weit gegangen? Du warst mir Vertraute dunkler Stunden, ich in dir und ich, der sich gefunden hat als Zeichen... deutungslos, an der Lust die Sprache zu beleben, die plaudert gerne, lacht aber furchtbar schüchtern, ich lasse sie sich aussprechen. Wir liegen tief umschlungen in der Luft der Begegnung im Laufen, in inniger Umarmung schwindelig drehen, wir fallen rückwärtsgewandt, schauen vor uns nur Himmel voll wunderbarer Leichtigkeit. Ich sah heute mehrmals in Farben, lag dafür zu lange blind vor der Mathematik der Einsamkeit, sodass mir deine Formen auch als Brücken, wie stoffloses Müden zweier Parallelen schienen. Du wirst jetzt gehen, ich wirke um deine Kreise, halte mich nah, ich wachse dir entgegen, alle Anschauung schließt mit dem Gefühl _ wie wunderbar du bist.

--Luong 15:21, 14. Jan. 2010 (UTC)