Benutzer:Hildegard/MuDO09

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Über den Gebrauch von Metaphern und die Bandbreite der Art Philosophie zu betreiben

Am 15.10.2009 führt G. Gotz die Burg, Entwürfe einer Burg ein als Metapher für Philosophie nicht ohne die Nebenbemerkung einzustreuen: "wenn es eine solche gibt". Die Metapher des Wetterwechsels wird von H. Hrachovec gebraucht für den Unterschied der Vorlesung von G. Gotz zu Martin Kusch: "40 Grad Unterschied" und für den Unterschied des Gebrauchs handschriftlicher Geräte hin zum Schreiben mit Computer: "atemberaubender Temperatursturz". In der Psychotherapie kenne ich das Verwenden von Metaphern als Möglichkeit anschaulich zu erklären und darzustellen, um Verstehen zu erhöhen, auch um Interesse und Aufmerksamkeit zu wecken, um mein Gegenüber zu erreichen, und ebenso um die eigene Bewegungsfreiheit bei direkten Rückmeldungen zu erhöhen ohne den verantwortungsvollen Umgang mit dem Gegenüber zu vermindern oder zu verletzen. Soweit wurde auch die metaphorische Rückmeldung zur Vorlesung am Donnerstag, 15.10., angekündigt.

Die Darstellung von Kontrasten bestimmt weiterhin die Themen und H. Hrachovec beschreibt Kontrast als Symptom für Systembruch und wie Bedingungen sich prinzipiell ändern: zB. anhand der Rolle der Wirschaft in der und für die Gesellschaft, die Organisation der Universität (Beamte in Abhängigkeit vom Ministerium bis hin zu autonomen Unternehmen am Beispiel amerikanischer Elite-Universitäten), über StudentInnen als KonsumentInnen von Bildung. Die Paradigmenwechsel sind mannigfach präsent und zT. selbst nachvollzogen (letzterer).

Ich frage mich, wie und ob Kontraste in der Art Philosophie zu betreiben anhand der Ring-Vorlesung am Donnerstagabend durch die Unterschiedlichkeit in der Herangehensweise der Vortragenden deutlich wird und bin noch neugieriger geworden. --Hildegard Köhler 15:38, 19. Okt. 2009 (UTC)


Metaphern, ich stimme zu, erhöhen die Bewegungsfreiheit. Sie erlauben es, glatte Oppositionen zu vermeiden, indem sie die Zuhörerinnen auf ein Feld der Phantasie locken. Die Schreibgeräte (statt der Thesen von Gerhard Gotz) sollten zu einer Verständigung über die "Geographie" der Vorlesung dienen, bevor es um die Konstruktionen geht, die in ihr angeboten wurden.

Ich bleibe mal im Rollenspiel, dann ist Gerhard Gotz der Bote einer Befestigungsanlage, deren Bestehen er uns (den uneingeweihten Passantinnen) noch nicht garantieren will. Für mich hat er eher eine Burgruine beschrieben. Aber das ist nicht mehr in kontrastreichen Bildern zu verhandeln. Da muss es schon darum gehen, wie "Wissen", "Wahrheit", "Reflexion" verstanden wird. --anna 06:51, 20. Okt. 2009 (UTC)