Diskussion:10. November 2011

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Audi-Datei ist seit Freitag online: http://audiothek.philo.at/podcasts/vo-tiefenpsychologie-ws11/06-tiefenpsychologie-i

Im Zusammenhang Unbewusstes - Sprache: Ist es möglich, Psychoanalyse mit Menschen, die nicht sprechen können durchzuführen? (z.B. in Zeichensprache? Kommt man zu "anderen" Ergebnissen, da Zeichensprache die Welt des Sprechenden anders konstituiert als gesprochene Sprache?) Bzw. gibt es ja immer wieder Fäller sogenannter "Wolfskinder", Findelkinder, die von Tieren aufgezogen nicht normal sozialisiert sind und auch nicht sprechen können. Haben solche Kinder nun ein Unbewusstes? --Ruby Red 13:34, 13. Nov. 2011 (CET)


googleBooks -S.172 teilweise nicht unspannend. --CoS 09:44, 15. Nov. 2011 (CET)

Wieso sollte Psychoanalyse nicht mit Taubstummen durchführbar sein? Sofern der Psychoanalytiker/die Psychoanalytikerin die Gebärdensprache beherrscht, sehe ich kein Problem darin. Also ich glaube nicht, dass das Unbewusste vom tatsächlichen Aussprechen der Wörter abhängt. Ein taubstummer Mensch lebt dennoch in einer sprachlichen Umgebung, er drückt sich nur nicht mit Worten aus, sondern mit seinem Körper, die Worte kommen nicht aus seinem Mund, sondern werden durch die Hände transportiert. Das Unbewusste wird zwar durch das Denken konstituiert und das Denken durch Sprache, aber Taubstumme denken ja auch und haben ihre eigene "Sprache".